Leopard

Bildquelle: 
Andrea C. Schäfer
Beschreibung: 

Der Leopard ist nach Tiger und Löwe die drittgrößte Katzenart.Leoparden sind geschickte Kletterer. Häufig tragen sie ihre Beute in einen Baum, wo sie vor anderen Raubtieren geschützt ist. Da diese Katzen nachts jagen, schlafen sie tagsüber meist gut getarnt in Baumkronen. Leoparden sind typische Einzelgänger. Die Streifgebiete benachbarter Leopardinnen überlappen sich teilweise erheblich. Die viel größeren Streifgebiete männlicher Leoparden können sich mit denen mehrerer Weibchen überschneiden. Grundsätzlich kann man bei Leoparden zwei prinzipiell verschiedene Jagdweisen beobachten. Die Anschleichjagd und die eher passive Lauerjagd.

Gefährdung: 
NT
Lebensraum: 
Regenwald
Wald
Sumpf. Sie meiden Steppen und Landschaften mit wenig Baumbestand.
Merkmale: 
Man erkennt den Leopard am besten an der Fellzeichnung auf dem Rücken. Die Ringe („Rosetten“) umschließen eine helle Fläche.
Wissenswertes: 
Die Fellzeichnung ist je nach Unterart oft sehr verschieden, aber auch innerhalb eines Gebietes treten individuelle Unterschiede auf. In großen Höhenlagen und im Regenwald findet man manchmal Schwärzlinge, die auch Schwarzer Panther genannt werden. Die Ausprägung des schwarzen Fells ist erblich und wird über ein einziges Gen vererbt. Damit kann die Erbanlage auch bei einem normal gefleckten Leoparden vorhanden sein, oder es können in einem Wurf Schwärzlinge neben normal gefärbten Jungtieren vorkommen. Bei schräg einfallendem Licht kann man jedoch auch bei schwarzen Leoparden die typischen Rosetten erkennen.
Systematik: 
Säugetiere
Raubtiere
Katzen
Wissenschaftlicher Name: 
Panthera pardus
Nahrung: 
Antilopen
kleine Säugetiere
Verbreitung: 
Der afrikanische Leopard lebt hauptsächlich im südlichen Afrika. Nur wenige leben in Marokko
Tunesien und Äqypten. Die seltenen asiatischen Leoparden leben von der arabischen Halbinsel über Vorderasien bis nach Indien
China und Sri Lanka. Der ebenfalls seltene Amur-Leopard lebt im Himalaya und Sibirien.
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