Siamang

Bildquelle: 
Martina Hümmer
Beschreibung: 

Siamangs sind typische Baumbewohner, Sie kommen selten auf den Boden. In den Bäumen bewegen sie sich entweder durch Schwinghangeln fort oder sie laufen auf den Hinterbeinen auf den Ästen. Sie leben in monogamen Kleinfamilien, die sich aus einem Elternpaar und ein bis drei Jungtieren zusammensetzen, und die ein festes Revier bewohnen.Charakteristisch für diese Tiere ist der große Kehlsack, der zur Verstärkung der Gesänge dient. Die Gesänge der Siamangs setzen sich aus komplexen Duetten des Männchens und des Weibchens zusammen und dienen der Revierbegrenzung und der Paarbindung.

Gefährdung: 
EN
Lebensraum: 
Tropischer Wald
Merkmale: 
Siamangs haben den üblichen Körperbau der Gibbons mit dem schlanken Körper, dem fehlenden Schwanz und den langen Armen, die 1,5 m Spannweite erreichen können. Mit einer Kopfrumpflänge von 75 bis 90 Zentimetern und einem Gewicht von 8 bis 13 Kilogramm sind sie die größte und schwerste Gibbonart.
Wissenswertes: 
Siamangs leben in dem gleichen Lebensraum wie Weißhandgibbons. Siamangs singen aber erst später am Vormittag, während Gibbons eher Morgens ihren Gesang anstimmen.
Systematik: 
Säugetiere
Primaten
Gibbons
Wissenschaftlicher Name: 
Symphalangus syndactylus
Nahrung: 
Blätter
Früchte
Vogeleier
Verbreitung: 
Malaiische Halbinsel
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