Piranha

Bildquelle: 
Stefan Bramkamp Zoo Osnabrück
Beschreibung: 

Das Nahrungsspektrum von Natterers Sägesalmler ist vielfältig, er ernährt sich von Fischen, Aas, Insekten, Krebsen, Weichtieren und nimmt auch pflanzliche Nahrung auf. Typisch ist die Lauerjagd aus dichter Vegetation heraus, Gruppen von 20 bis 30 Exemplaren warten im Schutz von Vegetation auf potentielle Beute. Natterers Sägesalmler schließt sich immer wieder in Schwärmen zusammen, die weniger der Beutejagd, sondern vielmehr dem Schutz vor Fressfeinden wie Flussdelfinen, Kaimanen und Pirarucus dient.
In Trockenzeiten werden die Schwärme, die sich normalerweise auf einen großen Wasserkörper verteilen, auf dichten Raum in Schwärmen von 50, 100 oder mehr Fischen und teilweise auch Fressfeinden zusammengedrängt, was ihre Aggressivität enorm steigert. Hierdurch sind dann auch die Geschichten zu erklären, die den Piranha zum wilden Monster gemacht haben. In ihrem normalen Lebensraum sind die Tiere ungefährlich. Selbst im Aquarium kann man mit den Tieren gefahrlos arbeiten. Versucht man aber, ein Tier in die Ecke zu drängen oder mit dem Netz zu fangen, bekommt man schnell die extrem scharfen Zähne zu spüren.

Gefährdung: 
LC
Lebensraum: 
Flüsse
Seen
Merkmale: 
Piranhas sind zumeist hochrückige, seitlich stark abgeflachte Schwarmfische mit sehr scharfen Zähnen. Die Rückenflosse ist oft verhältnismäßig lang. Sie erreichen eine Größe von etwa 15 bis 40 Zentimetern.
Wissenswertes: 
Für die Region des Amazonasbeckens sind Piranhas als sogenannte Gesundheitspolizei tätig. Jeden Monat wird das ganze Gebiet zweimal durch eine Springflut überflutet. Diese Springflut reißt sehr viele Wildtiere in den Tod. Die ertrunkenen Wildtiere werden von den Piranhas gefressen. Das ist sehr hilfreich, da sonst viele Krankheiten und Seuchen ausbrechen könnten.
Systematik: 
Fische
Knochenfische
Salmlerartige
Wissenschaftlicher Name: 
Pygocentrus nattereri
Nahrung: 
Aas
Fisch
Verbreitung: 
große Teile Südamerikas
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