Mantelaffe

Bildquelle: 
VDZ Peter Dollinger
Beschreibung: 

Mantelaffen sind große, relativ schwer gebaute Tiere. Die Grundfärbung ist schwarz, weiß sind die Umrahmung des Gesichtes, der U-förmige lange „Mantel“ an Schultern und Rücken, die Außenseiten der Hüften sowie die buschige Schwanzquaste. Wie bei allen Stummelaffen ist der Daumen rückgebildet, was eine Anpassung an die baumbewohnende Lebensweise darstellt. Mantelaffen sind tagaktive Tiere, die meistens auf Bäumen leben. Wenn die Bäume nicht dicht beieinander stehen, bewegen sie sich auch am Boden fort. Sie bilden Haremsgruppen von rund 8 bis 15 Tieren, die sich aus einem Männchen, zwei bis sechs Weibchen und deren Jungtieren zusammensetzen.

Gefährdung: 
LC
Lebensraum: 
Wald
Baumsavannen
Gebirgswälder
Merkmale: 
Grundfarbe schwarz mit weißer Gesichtsumrandung und weißer Zeichnung im Mantel. Buschiger bis zu 90 cm langer Schwanz
Wissenswertes: 
Sie besitzen einen vierkammerigen Magen, wobei die oberen beiden Kammern als „Gärkammern“ mit speziellen Bakterien der Aufspaltung der Zellulose dienen; erst danach kommt die vorverdaute Nahrung in die unteren Mägen, wo sie weiter zersetzt wird. Dieses Verdauungssystem stellt eine Anpassung an die nährstoffarme Blätternahrung dar.
Systematik: 
Säugetiere
Primaten
Meerkatzenverwandte
Wissenschaftlicher Name: 
Colobus guereza
Nahrung: 
Blätter
Laub
Knospen
Früchte
Verbreitung: 
zentrales Afrika
Nigeria
Äthiopien
Tansania.
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