Kormoran

Bildquelle: 
Stephan Schute
Beschreibung: 

Kormorane sind Fischfresser. Die Jagd auf Fische erfolgt tauchend, Tauchgänge werden meist mit einem kleinen Sprung eingeleitet. Die normale Tauchdauer beträgt 15–60 s in Tiefen von üblicherweise 1–3 m, bis 16 m sind jedoch nachgewiesen. Die Fortbewegung unter Wasser erfolgt mit den Füßen, Fische werden mit dem Hakenschnabel hinter den Kiemen gepackt. Kormorane sind zu allen Jahreszeiten gesellig, die Brutkolonien liegen an Küsten oder größeren Gewässern. Kormorane können in Ausnahmefällen ein Alter von über 20 Jahren erreichen. Das höchste nachgewiesene Alter soll bei über 27 Jahren liegen.

Gefährdung: 
LC
Lebensraum: 
Meeresküste
Ufer größerer Flüsse und Seen.
Merkmale: 
Kormorane sind knapp gänsegroß, sie haben eine Körperlänge von 77 bis 94 cm und eine Flügelspannweite von 121 bis 149 cm. Das Gefieder der auch in Mitteleuropa verbreiteten Unterart ist überwiegend schwarz, bei Sonnenschein glänzen die Federn metallisch grün oder bläulich.
Wissenswertes: 
Kormorane werden in vielen Ländern zur Fischerei eingesetzt. Die Vögel lernen, den Fang ihrem Meister abzuliefern. Ein Halsring verhindert dabei das Verschlucken der gefangenen Fische durch den Kormoran. Sie werden nach dem Fang auf dem Boot wieder ausgespuckt.
Systematik: 
Vögel
Ruderfüßer
Kormorane
Wissenschaftlicher Name: 
Phalacrocorax carbo
Nahrung: 
Seefisch
Süsswasserfisch
Krabben
Garnelen
Verbreitung: 
große Teile der Alten Welt
Australien
Neuseeland
Grönland und die Ostküste Nordamerikas
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