Marabu

Bildquelle: 
Stephan Schute
Beschreibung: 

Unter den Störchen gehört der Marabu mit einer Gesamtlänge von 140 cm zu den größten Vertretern. Seine Spannweite von 300 cm reicht an die des Andenkondors mit 325 cm heran. Kopf und Hals des Marabu sind nur leicht bedaunt. Charakteristisch ist auch der Kehlsack, der nicht als Kropf dient. Marabus siedeln sich bevorzugt in Gegenden an, in denen das Nahrungsaufkommen reichlich ist, und sind deshalb auch häufig in der Nähe menschlicher Siedlungen anzutreffen.

Gefährdung: 
LC
Lebensraum: 
Fluss
Gewässernah
Moor
Savanne
Merkmale: 
Kopf und Hals ungefiedert, Gefieder auf Rücken dunkelgrau, auf Brust hell, nackter Kehlsack
Wissenswertes: 
Als Aasfresser benutzt der Marabu seinen äußerst kräftigen, ca. 35 cm langen Schnabel zum Aufbrechen der Bauchdecke verendeter Tiere, um an deren Eingeweide zu kommen. Auch sein nackter Kopf weist ihn, wie seine "Tischgenossen", die Geier, als Aasfresser aus.
Systematik: 
Vögel
Schreitvögel
Störche
Wissenschaftlicher Name: 
Leptoptilos crumeniferus
Nahrung: 
Aas
Amphibien
Fische
Frösche
Insekten
Kleintiere
Verbreitung: 
Süd- und Ostafrika
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