Rochenbecken

Bildquelle: 
Stefan Bramkamp Zoo Osnabrück
Beschreibung: 

In unserem Rochenbecken leben Pfauenaugenstechrochen, Gabelbarte und verschiedene Welse. All diese Tiere leben in den großen Flüssen Südamerikas.
Auffällig sind unsere Stechrochen.
Rochen gehören zu den Knorpelfischen und sind sehr nahe mit den Haien verwandt.
Als Bodenfische sind Rochen auf der Unterseite stark abgeflacht. Ihre Körperform ähnelt einer mehr oder weniger runden Scheibe. Die langen Brustflossen sind saumartig um diese Scheibe angeordnet. Des Weiteren sitzen die Kiemenspalten auf der Bauchseite.
Wie viele Rochenarten wühlen sie im Boden oder graben sich dort ein.
Wenn sie frei schwimmen, scheinen viele Rochenarten mit den Körperhälften wie mit Schwingen zu schlagen. Mit dem Maul, welches sich auf der Unterseite des Körpers befindet, zermahlen sie Schnecken, Muscheln oder Krebstiere.
Auch unsere Gabelbarte leben in der Rochenanlage
Dieser Fisch kann eine Länge von 120 cm erreichen.
Er ist ein Raubfisch, und untereinander sind Gabelbarte sehr bissig. Diese Fische sind Oberflächenjäger, die selbst Affen und Vögel nicht verschmähen. Die Beute wird mit einem kraftvollen Sprung aus dem Wasser erbeutet.

Gefährdung: 
Lebensraum: 
Flüsse
Merkmale: 
Die Rochenanlage hat ein Volumen von 13.000 Litern Sie wird gefiltert mit einem Papierrollenfilter und einem UV Klärer. Um die Wasserbelastung zu minimieren, findet ein dauerhafter Wasserwechsel statt.
Wissenswertes: 
Stechrochen haben am Schwanz einen Giftstachel. Das Gift von Stechrochen ist sehr gefährlich, selbst Kratzer sind schmerzhaft. Tritt man auf einen im Sand vergrabenen Rochen, schlägt er mit dem Schwanz um sich. Dadurch kommt es in Südamerika jährlich zu tausenden Unfällen, die für kleine Kinder tödlich verlaufen können. Aus diesem Grund sind diese Rochen in der Bevölkerung mehr gefürchtet als Piranhas.
Systematik: 
Tieranlagen
Aquarien
Nahrung: 
Stinte
Rindfleisch
Fisch
Muschelfleisch
Garnelen
Verbreitung: 
Südamerika
Amazonas
Orinoco
Impressum